Winterpause für die Mitarbeiter im Lindenhof
Am 6. Januar schlossen wir das Hotel. Mit den Gästen verabschiedeten sich auch Mitarbeiter. Einige von ihnen begaben sich auf die lange Heimreise zu Familie und Freunden. Koffer sind oder werden gepackt um selbst einmal Gast an einem anderen Ort zu sein. Andere wiederum widmen sich ausgiebig de
m Familienleben, nutzen die Pause um genüsslich ihren Wintersportaktivitäten nachzugehen wie Langlauf, Tourenski gehen, Snowkiten, Schneeschuhwandern, Telemarken… Ein Kollege bereitet sich auf den Ötzi-Mountain Marathon vor. Es sind nicht alle Räder in der Winterpause, die milden Temperaturen machen es möglich. Kolleginnen halten den Bürobetrieb aufrecht und begrüßen freundlich die Handwerker. Auf leisen Sohlen kommen die nicht immer daher, plötzliche technische Ausfälle mit eingeschlossen.
Termine für fachliche und persönliche Aus- und Weiterbildungen für das Team sind beschlossen. Ein Projekt wird erst durch das gute Zusammenspiel in der Gruppe erfolgreich. Am 8. März steht die Mannschaft komplett, kompetent, mit vielen bekannten, und einigen neuen Gesichtern frisch und ausgeruht bereit. Zwei unserer langjährigen Mitarbeiter, Kathrin und Hermann haben uns verlassen. Wir bedanken uns für Ihre Arbeit und wünschen Ihnen nur Gutes für ihre Zukunftspläne.
Schneeschuh-Wanderer
In den letzten Jahren erfreut sich
die „Trendsportart“ Schneeschuh-Wandern zunehmender Beliebtheit. Gleich wie beim Skitourengehen wird der Sport in den verschneiten Bergen Südtirols und natürlich der ganzen Welt ausgeübt. Wobei man aber bedenken muss, dass das Wandern mit den Schneeschuhen bis in die Steinzeit bei den Jägern und Sammlern zurück geht. Heute kann man grundsätzlich zwischen 3 Schneeschuharten auswählen. Für hochalpine Touren haben die Sportgeräte stark geneigte Querungen und spitzen Stahlstiften sowie scharfe steigeisenartige Fronthacken. Für Touren in weniger steilem Gelände reichen einfachere Modelle aus. Für Touren im Flachland haben sich die geflochtenen Kanadischen Schneeschuhe mit Holzrahmen noch immer durchgesetzt. Für die Vorbereitung der Tour sind folgende Gerätschaften prinzipiell erforderlich: der Tour angepasste Schneeschuhe / Rucksack mit Befestigungsvorrichtung für die Schneeschuhe / Teleskopstöcke / Bergschuhe / Gamaschen / Wetterfeste Winterkleidung (Funktionssportkleidung) / Lawinen-Sicherheitsset mit Lawinenverschütteten-Suchgerät, Lawinenschaufel und einer Lawinensonde / Erstehilfe-Set / Rettungsdecke / Biwaksack. Leider musste vom Südtiroler Alpenverein bei einer Umfrage 2012 festgestellt werden, dass bei Schneeschuh-Wanderern mehr unvorbereitete Sportler als bei Skitourengänger zu verzeichnen sind. Also ist vor jeder Schneeschuh Wanderung, ein Muss, die Tour genau zu studieren und existenziell wichtig ist das genaue Durchlesen des Lawinenlageberichts. Nun kann nur noch das Wetter einen Strich durch die geplante Tour machen. Ansonsten steht einem nichts mehr im Wege. In diesem Sinne würde ich Ihnen gerne noch ein Frohes und gesegnetes Jahr 2013 wünschen.
Kunst und Handwerk im Lindenhof
Im Rahmen unseres Kunst - und Kulturprogrammes ist einmal wöchentlich am Abend ein heimischer Handwerker zu Gast im Lindenhof. Christian fertigt Schreibgeräte individuell nach eigener Vorstellung oder nach Kundenwunsch in seiner Werkstatt an. Jeder Schreiber ist ein Unikat, es gibt das gleiche Stück Holz kein zweites Mal. Das Holz, sein Duft und seine Vielseitigkeit begleitet Christian schon seit Kindertagen. Aufgewachsen in Schenna, hat sein Vater ihn mit in die Wäldern genommen um Brennholz und Edelholz zu fällen. Sein Spielzeug baute er sich aus Holzabfällen in der Werkstatt seines Vaters selbst und schaute seinem Nachbarn oft zu, wie er Spinnräder gedrechselte. Angefangen mit dem Drechseln von Schalen und Gebrauchsgegenständen aus schönem Holz, hat sich Christian langsam auf die feineren Drechselarbeiten spezialisiert. Zufällig kam er dann auf das Drechseln von Schreibgeräten. Die taten es ihm besonders an und so fertigt er heute Füllfedern, Rollerball, Kugelschreiber, Bleistift oder Set aus den schönsten Hölzern der Welt. Ein Brief, mit einem Füller geschrieben, ist wohl die edelste Art sich mitzuteilen. In unserer schnelllebigen Zeit einmal auf die elektronischen Medien zu verzichten, sich Zeit für einen Text zu nehmen und diesen mit einem handgefertigten Füller auf einem schönen Blatt Papier zu einem Brief formen ist Ausdruck einer Lebenseinstellung. Der Empfänger wird es zu schätzen wissen.




