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Skitourengehen boomt – Einige Tipps für Ihre Sicherheit im Tiefschnee

Viele sind genervt vom Massenskitourismus und wollen Ihren Tag nicht auf den überfüllten Pisten, den beheizten Sesselliften oder in der, mit Musik beschallten, Gondel verbringen. Beim Skitourengehen findet man absolute Ruhe und nichts als weißen Pulverschnee der noch völlig unberührt ist. Auch in den Südtiroler Bergen steigt der Trend  enorm. Das Gefühl wenn man nach dem anstrengenden Aufstieg über die gesamte Bergwelt blicken kann ist unbeschreiblich. Der Blick ins Tal lässt den Adrenalinspiegel und die Vorfreude auf die rasante Abfahrt steigen. Natürlich müssen einige Vorbereitungen getroffen werden bevor’ s losgehen kann. Sehr wichtig für Ihre Sicherheit bei einer Tour im tiefen Schnee sind:

  • günstige Wetterlage, besonders bezüglich Lawinengefahr

  • Tourenplanung, Ortskenntnisse, Kartenmaterial

  • eine richtige und vollständige Ausrüstung

  • genügend Verpflegung

  • nicht alleine los laufen

Wettercheck:

Bevor Sie entscheiden welche Tour Sie machen möchten, sollten Sie sich unbedingt über die aktuelle Lawinensituation des jeweiligen Gebietes informieren. In fast jedem Ort gibt es eine Website wo Sie diese anschauen können. Die Lawinenwarnstufe reicht von gering, über erheblich bis sehr groß. Bevor Sie auf eine Skitour gehen ist es sicherlich empfehlenswert einen Lawinenkurs zu besuchen. Hier werden Ihnen wichtige Tipps zur Lawinenvermeidung, zur Handhabung des Lawinenverschütteten-Suchgerät und Bergung eventueller Verschütteten gegeben, so wissen Sie im Notfall was zu tun ist. Zusätzlich sollten Sie sich genaue Informationen über die Schneebeschaffenheit, aktuelle Temperaturen, Niederschlag, Wind usw. einholen. Auch diese Wetterfaktoren spielen eine wichtige Rolle. Schneefall oder Nebel beeinflussen die Sicht, was am Berg fatale Folgen haben kann.

Tourenplanung:

Natürlich können Sie nicht einfach so loslaufen. Wenn Sie sich eine Route ausgesucht haben sollen Sie sich über geöffnete Schutzhütten, eventuelle Aufstiegsmöglichkeiten und verschiedene Abfahrtsvarianten informieren. Eine ausreichend große Karte vom jeweiligen Gebiet muss vorher gut studiert und natürlich auch mitgenommen werden. Als Sicherheit lassen Sie eine Kopie Ihrer gewählten Tour im Auto oder bei Ihnen zu Hause, dass eventuell nach Ihnen gesucht werden kann falls was passiert. Berechnen Sie schon vorab wann Sie starten, wann Sie am Gipfel ankommen und planen Sie genügend Zeit für die Abfahrt ein. Da die Tage im Winter sehr kurz sind sollten Sie die Tour früh beginnen lassen und eine Stirnlampe und Isolierdecke mithaben, falls es doch länger als geplant dauert.

Ausrüstung:

Das Zwiebelsystem ist eine hervorragende Methode der Bekleidung auf Skitouren. Viele dünne Schichten, vorzugsweise aus schnelltrocknenden und atmungsaktiven Materialien, übereinander ermöglichen, dass Sie je nach Temperatur, beim Aufstieg oder bei der Abfahrt eine Schicht zusätzlich anziehen oder ablegen können. Wählen Sie für einen Teil Ihrer Bekleidung auffallende Farben, dass Sie bei eventuellen Unfällen für die Rettungskräfte gut sichtbar sind. Für Ihre Augen ist ein besonderer Schutz nötig da die Sonne im Schnee stark reflektiert wird. Es empfiehlt sich entweder eine spezielle Sonnenbrille oder Skibrille zu benutzen. Eine Skibrille schütz Sie zudem vor Niederschlag und Schneestürmen, sowie auch eine Sturmhaube. Füße und Hände müssen reichlich gewärmt werden, da diese beiden Körperregionen nicht immer genügend durchblutet werden. Wie jeder weiß geht allerdings am meisten Wärme über den Kopf verloren, deshalb gilt eine dicke Mütze für den Aufstieg und natürlich einen Helm für die Abfahrt dabei zu haben. Die Tourenski sollten sehr leicht sein, die Stöckeverstellbar und die Bindung sollte so eingestellt werden, dass Sie für den Aufstieg ebenso komfortabel ist wie für die Abfahrt. Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände beim Skitourengehen sind die Felle, welche auf die Unterseite der Skier geklebt bzw. befestigt werden. Auch Harscheisen, welche an der Bindung befestigt werden, gehören für alle Fälle in den Rucksack. Sollten Sie auf eisigem Untergrund laufen müssen verhindern diese spitzen Zacken ein Abrutschen. Ein absolutes Muss bei jeder Skitour ist ein Lawinenvermisstensuchgerät, sowie eine Lawinenschaufel und ein Erste Hilfe Set für die Versorgung von Verletzten. Den Umgang hiermit lernen Sie wie vorher erwähnt in einem Lawinenkurs.

Essen und Trinken:

Auch bei einer kurzen Tour gilt ausreichend Verpflegung mit zu nehmen. Besonders im Winter bei kalten Temperaturen und trockener Luft, auch wenn man wenig oder gar nicht schwitzt, benötigt der Körper ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Sie sollten daher genügend Wasser oder warmen Tee im Rucksack haben und regelmäßig einen Schluck nehmen, noch bevor das Durstgefühl einsetzt. Der ein oder andere Energieriegel, um Ihren Kalorienhaushalt schnell aufstocken zu können, bietet Ihnen entsprechende Power.

Begleitung:

Es ist von Vorteil nicht alleine auf eine Skitour zu gehen. Zum einen ist eine Tour in der Gruppe viel lustiger als alleine und man hat mehr Sicherheit für den Fall, dass man sich verletzt. Suchen Sie sich eine Gruppe die in etwa in derselben Kondition ist wie Sie, sodass Sie dasselbe Tempo laufen können. In puncto Lawinengefahr gilt kritische Passagen in großen Abständen zu durchqueren, da die Belastung eines einzigen Punktes sehr häufig Lawinen auslöst.

Wenn Sie diese Tipps befolgen und Ihren Hausverstand mit nehmen kann einer wunderbaren und unvergesslichen Tour in den winterlichen Südtiroler Bergen nichts mehr im Wege stehen. Das Team vom Dolce Vita Hotel Lindenhof wünscht Ihnen viel Spaß! :)

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1 Kommentar zu „Skitourengehen boomt – Einige Tipps für Ihre Sicherheit im Tiefschnee“

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