Gourmetnovember und Rieslingtage
Bereits zum 6. Mal werden nun in Nautrns die Riesling Tage veranstaltet. Federführend in diesem Event ist unser Chef und quasi Gründer der Rieslingtage Naturns Joachim Nischler. Ein tolles Programm rund um die “Königin der weißen Trauben” erwartet die Gäste. Von Vergleichsverkostungen bis zu kulinarischen Highlights werden Weinbegeisterte und Gourmets verwöhnt. Dazu Hand in Hand der Gourmetherbst mit unseren Dolce Vita Partnern und mitarbeitenden Betrieben in der Umgebung. Hier werden verschiedene Gouretabende veranstaltet mit Gastköchen, Weinverkostungen und Themenmenüs. Schauen Sie sich das Programm einfach mal an unter www.rieslingtage.com
Von der Wiederentdeckung der Palabirne…
Kein Baum hat das Landschaftsbild des Vinschgaus zwischen Kastelbell und Mals so geprägt wie der Palabirnbaum. Die meist riesigen, knorrigen und starkwüchsigen Bäume sind einzeln oder in Gruppen im Hofanger angesiedelt und tragen eine der gesündesten Früchte, die Palabirne. „Wenn die Palabirnen reif sind, kann ich in Urlaub gehen“, hatte schon Hans Mair, der frühere Gemeindearzt von Mals, festgestellt. Tatsächlich wurde die Sommerapothekerbirne wegen ihrer Heilkraft von Ärzten und Apothekern verschrieben. Die alte traditionsreiche Birnensorte wurde unter dem Namen Pilli-Palli-Birne bereits bei der ersten Vinschger Obstbaumzählung im „Churburger Anger und im Pfaffenegg Anno 1755“ erwähnt. Sie wird auch Türkische Birne genannt, da sie aus dem Osten wahrscheinlich über den Balkan in den Vinschgau „importiert“ wurde.
Die Palabirne eignet sich wegen ihres intensiven Aromas besonders zum Backen. Wer schon einmal ein „Palabirnbrot“ probiert hat, weiß, was damit gemeint ist. Der Laatscher Bäcker Peter Schuster dörrt in seiner Bäckerei jährlich an die 6000 kg Palabirnenschnitz oder „Kloazn“. Die getrockneten Früchte werden unter den Roggenpaarlteig gemischt und so entsteht das fruchtig-saftige Palabirnbrot, für das die Bäckerei Schuster mit dem Qualitätszeichen in Gold ausgezeichnet wurde.
Manche Mutter hat früher die Palabirnschnitz in der Dachkammer versteckt, um die Weihnachtszelten damit zu süßen. Das Trockenobst galt als Zuckerersatz, als aromatische Krapfenfülle und süße Nachspeise. Mmhhhhh
Bio Bauernhof im Schnalstal
Der Oberniederhof, im Zentrum der Gemeinde Unser Frau im Schnalstal gelegen, ist über 700 Jahre alt, denkmalgeschützt und seit mehr als 250 Jahren im Familienbesitz. Die Familie Tappeiner bewirtschaftet den Bauernhof nach den Richtlinien des „Biolandverbandes“ und hat als Besonderheit einen Laufstall für behornte Kühe eingerichtet. Dies ist nicht nur ein Zurück zur Natur, sondern auch ein Vorwärts zur Anpassung eines alten Bergbauernhofes an veränderte Gegebenheiten. Auf dem Hof werden schützenswerte bzw. vom Aussterben bedrohte Haustierrassen gezüchtet und erhalten. So leben neben dem Tiroler Grauvieh, den schwarzbraunen Bergschafen, den schwäbisch-hällischen Landschweinen auch Sulmthaler- und Altsteirer Hühner auf dem Hof. Am Hof kann man auch “Kunst am Hof” erleben. Eintauchen in eine andere Welt, unter dem Motto „Hineingehen ins Gestern – Erleben des Heute – Erahnen des Morgen“ bedeutet eine Führung am Oberniederhof.







